
Es ist mal wieder Zeit für ein Update. Die letzten Wochen waren, ihr erratet es schon, sehr stressig. Hauptsächlich Schulkram hat mich sehr stark in meiner Freizeit eingeschränkt. Aber mein Gott, man muss sich die Zeit einfach nehmen ;)
An erste Stelle möchte ich mal einen kleinen Artikel stellen. Der Titel des Posts sagt es schon, es geht um Makrofotografie.
Wie ich zu Makrofotografie gekommen bin?
Beim rumstöbern in verschiedenen Fotocommunities bin ich des öfteren auf solche Aufnahmen gestoßen. Meistens war ich nicht nur von dem Inhalt fasziniert sondern auch von der stark anderen, verglichen mit einem normalen Objektiv, Sichtweise.
So kam es das ich irgendwann als ich gerade Langzeitaufnahmen an einer Straße machen wollte, jedoch viel zu früh dran war, eine relativ große Spinne am Brückengeländer entdeckte. Eigentlich hatte ich gerade den Entschluss gefasst wieder zu fahren ohne ein brauchbares Bild.
Da ich aber des öfteren von der Retromethode gehört hatte, dachte ich mir: Probier's aus!
Gesagt getan: Objektiv abgenommen, Sicherheitsnadel in das Objektiv geklemmt um die Blende offen zu halten und schließlich das Objektiv vors Bajonett gehalten. Dann hab ich noch die Spiegelvorauslösung aktiviert und versucht die Linse möglichst vibrationsfrei für einige Sekunden vor der Kamera zu halten.
Das kam dabei herraus:
Ein weiteres Makro was auf diese Weise am Frühstückstisch gemacht wurde:
Was ist Makrofotografie eigentlich?
Makrofotografien sind alle Bilder die mit einem Maßstab von mindestens 1:2 gemacht sind. Das bedeutet, das man mit einer Kamera eine Fläche fotografiert, die die doppelten Abmessungen hat wie der Sensors der Kamera. Klingt schwierig, ist es aber nicht. Anders ausgedrückt: ein Zentimeter in der Realität muss auf dem Sensor einen halben Centimeter groß abgebildet sein. Bei 1:1 wird demnach eine Fläche von 24*36mm (Vollformatkamera) aufgezeichnet.
Wie mache ich Makroaufnahmen?
Im grunde gibt es zwei Möglichkeiten:
1.) Wenn man es erst einmal ausprobieren will, ohne groß Geld auszugeben, kann das Objektiv verkehrt herum (mit der Frontlinse zur Kamera hin) gehalten werden.Wem das zu viel Gefummel ist, der kann sich auch einen Retroadapter kaufen. Dieser Metallring passt an das Bajonett der Kamera und hat auf der anderen Seite ein Filtergewinde (gibt es in diversen Größen). In dieses kann dann das Objektiv geschraubt werden. Es gehen natürlich alle physischen und elektrischen Kontakte zur Kamera verloren. Also muss man die Blende manuell fixieren. Am besten nimmt man dazu eine kleine Sicherheitsnadel, ein Stück Styropor, ein Stück Radiergummi oder auch ein Balsaholz. Alles was flexibel ist dürfte sich hierfür eignen. Man muss nur aufpassen das nichts in den Lauf des Objektives hineinkommt. Schließlich nur noch Auf den Modus A stellen und je nach Brennweite des Objektives, sehr bis moderat nah an das Motiv herrangehen. Mit Weitwinkligen Brennweiten erreicht man sehr starke Vergrößerungen (bis zu 4fache Vergrößerungen habe ich in der 18 mm Stellung meines Kitobejektives erreicht). Für den Anfang also besser Brennweiten über 50 mm verwenden. Hier gibt es weniger Lichtverlust, eine größere Schärfentiefe und man muss sich dem Motiv nicht so extrem nähern. Dadurch erzielt man schneller erste Erfolge. Nun noch ein paar Bilder um das gesagte zu verdeutlichen:



2.) Es gibt auch diverse Makroobjektive die speziell für diese Art von Bildern konzepiert wurden.
Mit ihnen kann man auch "normal" fotografieren, denn sogut wie alle Makroobjektive besitzen ein Ferneinstellung. Der Große Vorteil von Makros ist die meistens sehr gute Abbildungsleistung. Nachteilig ist jedoch bei den meisten, das der Fokus sehr langsam und laut ist ( Außnahmen wie z.B. Sigma 150 mm HSM Makro bestätigen die Regel).
So nun zum Abschluss noch einige meiner neusten Makrobilder:



Donnerstag, 25. September 2008
Makro ist voll mein Ding!
Donnerstag, 28. August 2008
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis....
Endlich mal wieder Zeit um mal wieder zu bloggen.
Seit meinem letzten Post ist viel Zeit vergangen. Die 11. Klasse ging vorbei, die Sommerferien starteten und jetz schließlich hat die 12. Klasse angefangen. Es ist ne Menge losgewesen.
Darum möchte ich die ganzen Sachen jetzt nachholen.
So far so good. Better get straight to the points man.
In der letzten Schulwoche war nicht mehr viel los außer der lange geplanten Projektwoche.
Ein Kunstprojekt.
Das ganze begann letztes Jahr im November. Die Kunstkurse der 11. Klasse bekamen das Thema "Engel trifft Ikarus". Gebaut werden sollte ein ca 30 cm großes Modell das sich mit dem Thema befasst. Mein Entwurf wurde mit zwei weiteren ausgewählt. Einige Zeit später traffen wir uns zum ersten Mal mit dem Künstler, unter dessen Augen wir das Modell (eigentlich alle drei; war nicht realisierbar aus Zeitmangel) für den Bau als 3 m großes Objekt vorbereiteten.
Es wurde im CAD Programm gezeichnet und dann geplottet um als 1:1 Schablone zu dienen.
Soviel zur Vorgeschichte. Der Entwurf der ausgewählt wurde, als erstes realisiert zu werden, war von dem Schüler Daniel Preus.
Der Plan war es, den Bau des Engels in der Projektwoche mit weiteren Mitschülern und der Hilfe des Werkstattmeisters des örtlichen Bildungswerkes zu realisieren. Der Künstler und mehrere Kunstlehrer unterstützten uns weiterhin bei der Umsetzung.
Viele waren Skeptisch das wir es schaffen könnten ein 3 m großes Kunstmodell in 3 Tagen zu schaffen. Wir haben es trotzdem geschafft.
Hier nun die besten Bilder davon.
Weitere sind in einem Set auf meiner Flickr Seite vorhanden.


Als erstes wurde der Kopf gebaut. 28 einzeln, mit der Stichsäge ausgesägte, Plexiglas Scheiben wurden auf einer Gewindestange fixiert und dann in die Drehbank eingespannt. Ein heikles unterfangen, da der Koloss von Kopf ca 10 kg wog und die Drehmaschine eher eine kleine war, ausgelegt für wahrscheinlich um die 5 kg. Nachdem erst mit dem Winkelschleifer die größten Achten herrausgeholt waren wurde mit Schmirgelpapier und schließlich mit einem Exzenterschleifer Feintuning betrieben.
Wie man rechts unten sieht kann sich das Resultat sehen lassen. Eine echte Augenweide wenn man es in den Händen halten darf.




Dann kam der Rest des Engels an die Reihe: der Körper mit seinen Plexiglas Rippen wurde auf einer langen Gewindestange mit gedrehten Alu Spacern fixiert.


An dem Projekt aktiv mitgearbeitet haben viele Leute aber ich möchte die wichtigsten nennen und mich hiermit auch bei Ihnen bedanken:
Herr Kuß - Werkstattmeister im EBW
Fr. Gloeckner - Lehrerin vom ASG
Fr. Kirsch - Lehrerin vom ASG
Herr Gaydoul - Künstler
Sebastian Uschmann - Schüler 12. Klasse
Daniel Preuß - Schüler 12. Klasse
Norman Schwartze - Schüler 12. Klasse
Danilo Skudelny - Schüler 12. Klasse
Robert Rethfeldt -Schüler 12. Klasse
Jim Cramer - Schüler 12. Klasse
So das wars für heute.
Weiteres aus den vergangenen Monaten in den nächsten Tagen.
Dienstag, 1. Juli 2008
Creative Rut oder wie man aus einer fotografischen Flaute herrauskommt
Oh? Lange kein Post mehr ;> Viel Schulstress und auch andere private Angelegenheiten haben mich ziemlich davon abgehalten zu fotografieren. So nun aber ans Eingemachte:
- Hab ich schon erwähnt das ich Laptops hasse?... scheis Technik versagt immer bei wichtigen Vorträgen. Hatte erst überlegt ob ich meinen PC mit in die Schule schleppe. Auf den ist wenigstens Verlass..
aber bei der Vorbereitung der Präsentation gefehlt hat. Nagut..
Jetzt sind wenigstens bald Ferien und Schule kann etwas weiter nach hinten geschoben
werden im Gehirn.
- Beim täglichen stöbern bin ich auf das folgende Interessante Unternehmen gestoßen: http://RapidObject.com ; Hier kann man sich für gewisse Beträge die eigenen 3D Dateien "bauen" lassen. Die Technik heißt Rapidprototyping und ist schon ein paar Jahre öffentlich bekannt. Aber erst jetzt habe ich eine Firma gefunden die diese Technologie für den Privatanwender zugänglich macht. Über den Preis lässt sich streiten aber ich habe auch einfach kein anderen Anbieter zum vergleichen. Wer schon immer mal seine 3D Dateien in den eigenen Händen halten wollte, sollte sich den Service mal anschauen.
- Beim täglichen stöbern im Netz bin ich auf den folgenden Artikel gestoßen:
getting out of a creative rut, for photographers
I just started out really getting into photography but had a rut since I bought the first lens (f/1.7/50mm) for my alpha 100I think I now realized why I got into that rut.. recentlyI was trying to do landscape photos I was beeing able to visualize them perfectly in my head but when I was out in the field it wasnt fun at all.. Itching caused by the bugs killed me and the photos were all crap... so I thought it'd may just be stress I went out the next day to do some long exposure shots at a nice location All of the pictures I took turned out to be worthless again as i frustatedly packed all my equipment up (it was too early) i discovered that just beneath were i had rested my arm during shooting, a nice spider had been sitting so i got m y camera and tripod out again and did a macro the retro method holding the kit lens for 5 seconds steady against my body wasnt fun at all but the result amazed me ;> so to make this endlessly long comment short: i now found out that i tried to be too much like the photographers which blogs i've been reading a lot the last weeks and months so now i know that i bought the prime lens more with the thougt of doing equaly good shots like the photographers i knew instead i should have sticked to the stuff that i love for me that would be experimenting around, doing all kinds of crazy marginal stuff for example i love doing stilllife thingies with lights as the main actors (luminography) or tinkering around with optical things and lenses.
Anyway .. I find that now that I've set myself new goals... my motivation has taken a jump again
Tried some new things with the retro version macro.
Hier sind ein paar Bilder davon:

Ich saß gerade beim Essen, draußen auf der Terasse. Die Fliege hat mich sosehr fasziniert das ich gar nicht anders konnte :> Hat auch ziemlich lange still gesessen


Hier nochmal ohne das Insekt

Und nochmal auf anderen kleinen Blüten
Und ein sehr scharfes Closeup meiner Kameratasche

Zum Schluss noch eine weitere Blüte die ich sehr Interessant fand
Montag, 9. Juni 2008
Fotografieren trainiert...
Vor einigen Tagen bemerkte ich beim bearbeiten einiger Bilder, das es sich tatsächlich ein paar Staubkörner auf dem Sensor meiner Kamera bequem gemacht hatten. "Begonnen der Angriff der Staubkörner hat!" um Yoda zu zitieren...
Ich schlage jedenfalls zurück und zwar mit Raketen ;>
Am besten mit der Airbomb von Giotto. Einwandfreier Blasebalg - habe gleich mein komplettes optisches Equipment gereinigt. In meinem Puste-Rausch hab ich gleich meine Tastatur und die von meinem Laptop mitgereinigt und bin beeindruckt von der Leistung der Rakete.
Nach ca einer halben Stunde pumpen musste ich jedoch mal wieder feststellen das meine Hände nicht stark genug sind und Ermüdungserscheinungen zeigten.
Fotografieren trainiert... die Hände!
Mal sehen welche Workout-Möglichkeit ich als nächstes am Fotografieren entdecke ;D
Mein Selbstauslöser ist nun in einem Stadium angekommen, dass ich ( Perfektionismus! Tss..) mit der Qualität zufrieden sein kann. Ich denke in Zukunft werde ich aber trotzdem des öfteren etwas reparieren oder abändern müssen. Ich denke jedoch das er mich im Feldeinsatz in punkto Kontaktsicherheit nicht mehr im Stich lassen wird. Die einzige Schwachstelle sehe ich noch bei der Befestigung des Adapters an der Kamera. Vielleicht werde ich mich demnächst mal dazu durchringen zwei Magnete zu opfern. Ansonsten Trägt der Mini-Stecker mit seinem Gehäuse das komplette Gewicht des Auslösers. Das ist nicht gerade wenig. Das Kabel ist ein zwei Meter langes Stagekabel wie es bei jedem Konzert vorzufinden ist und die Fernbedienung ist ein Metallgehäuse (C0²- Kartusche).
MfG jim
Mittwoch, 4. Juni 2008
Sonett
Vor einigen Tagen war unsere Aufgabe für English ein Sonett zu schreiben hier ist was bei mir rausgekommen ist und ein Bild das ich in Bayern aufgenommen habe.
Regain
My sphere of horizon reflected before time faded - no more.
Of no helping use my soiled skin.
Mind's liveliness withdrawn - concsiousness' sore.
Will for reaching beyond wearing thin.
Old options tilt towards good ol' agony.
Now more than ever existence resembles a mistake,
Can't seem to break away from my own tyranny.
Every bond falls to pieces - the social self at stake.
Way of stumbling through life seems engraved,
lining up skyhigh along my shallow trail,
the days to come will be ruggedly paved.
Foes striving to gain from my fail.
Though no one cell dishonours my integrity.
Time will tell about victory of I - superiority.
Montag, 2. Juni 2008
"Finally did it..," oder auch: "Endlich da!"
Kickoff: Endlich habe ich mich dazu durchgerungen anzufangen zu bloggen. Mal sehen was sich aus diesem Projekt entwickelt ;)
Auslöser dazu war einfach der Gedanke "Das kann ich auch!" nach zahllosen Abenden die ich das Internet durchforstete (und immer noch gerne tue) und auf zahlreiche inspirierende Blogs und Webseiten stieß. Zu diesen zähle ich vorallem die unter Blogroll aufgelisteten Links wie Kwerfeldein.de und Lens-Flare.de.
Ich hoffe mit diesem Blog meinen Anforderungen, z.B. wissenswerte Informationen bereitzustellen, gerecht zu werden und vorallem beim Leser Interesse zu wecken und den Willen neue Sachen auszuprobieren. Ich selber bin fasziniert von den Möglichkeiten die einem die Fotografie eröffnet und versuche immer neue Wege zu gehen. Zu meinen anderen Hobbies zählt mein Fahrrad, was für mich aber auch dem Zweck dient herrumzukommen um neue Dinge zu erleben. Ausserdem bin ich begeisterter Hobby-Bastler und versuche häufig Ideen als erstes DIY-Style umzusetzen. Jetzt aber genug zu meiner Person! Wenn du ähnliche Interessen hast oder ich diese geweckt habe würde es mich freuen wenn dieser Blog einen Dialog darstellt anstatt einem Monolog ähnelt.
Jetzt aber zum Bloggen!
Im bezug auf die Fotografie bin ich zurzeit in Hochstimmung. Erst heute ist mein neues Objektiv angekommen das ich bestellt hatte. Ein Minolta 50mm / F/1.7 :>
Gebraucht ,(&) genial gut - die ersten Shots faszinieren mich bereits und ich bin schon voller Vorfreude auf das nächste Mal Fotografieren.
Wie bereits erwähnt beschäftige ich mich auch gerne mit DIY Projekten. Da ich für Langzeitbelichtungen endlich auch den Comfort eines Kabelauslösers haben wollte habe ich mir diesen schnell selber gebastelt.
Schnell hieß in diesem Fall über anderthalb Wochen vorher angefangen und jetzt endlich fertiggestellt. Die Materialkosten liegen bei ca 4 € (2 Eur für den Schalter, der im unteren Bild noch die Falsche Variante war, und 2 Eur für ein 2 m langes Kabel der besseren Sorte).
Die restlichen Materialien hatte ich entweder schon oder hab mich einfach im Haushalt umgeschaut. Hier wäre z.B. das Metallgehäuse zu nennen. Dieses war vorher eine CO² Kartusche für eine Fahrradpumpe ;>
Umfunktioniert und arbeitet sehr gut :)
der untere Taster ist zum Fokusieren der obere zum Auslösen und der Kippschalter fürs Einrasten bei Langzeitaufnahmen.
Das kleine schwarze Kästchen ist nur ein Adapter der den Kabelauslöser mit meiner Kamera verbindet. Der Klinkenkontakt ist besser zu "bedienen" als der kleine, popelige Anschluss an der Kamera und sieht auch besser aus ;D

